Neues aus der Gemeinde

Waldgenossenschaft Kammerforst gehört zum immateriellen Kulturerbe

18.07.2018

Ins bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes ist gemeinsam mit weiteren Rechtlergemeinschaften auch die Waldgenossenschaft Kammerforst aufgenommen worden.  Für den bäuerlichen Gemeinschaftswald aus dem Steigerwald  wird mit der Anerkennung besonders die Pflege und Erhaltung von Traditionen gewürdigt.

(Foto: Andreas Gebert)

Aus der Pressemitteilung  068/2018 des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst: 
"Große Würdigung für zwölf lebendige kulturelle Ausdrucksformen, die unser Bayern unverwechselbar  machen -  Festakt anlässlich der Erweiterung des Bayerischen Landesverzeichnisses des immateriellen Kulturerbes 
MÜNCHEN. „Mit der Aufnahme in das Bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes würdigen wir zwölf lebendige kulturelle Ausdrucksformen, die unser Bayern unverwechselbar machen. Mit dem heutigen Festakt wollen wir die Bedeutung dieser Traditionen und Bräuche unterstreichen und unsere besondere Wertschätzung für die vielen Menschen ausdrücken, die sich in der Heimat verwurzelt fühlen. Indem sie unser immaterielles Kulturerbe mit Leben erfüllen wird auch die Weitergabe an künftige Generationen gesichert. Mein herzlicher Dank für diese große Leidenschaft und das herausragende persönliche Engagement,“ sagte Kunstministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle beim Festakt anlässlich der Erweiterung des Bayerischen Landesverzeichnisses des immateriellen Kulturerbes im Neuen Schloss Schleißheim. Die Ministerin betonte: 
„Immaterielles Kulturerbe stiftet Gemeinschaft, Identität und Sinn. Zugleich führt es uns vor Augen, dass wir vielfältig verbunden sind – mit unseren Nachbarn, regional und auch innerhalb Europas. Das im Jahr 2015 eingerichtete Landesverzeichnis schafft eine angemessene Plattform für den Reichtum an Kulturformen in Bayern. Mittlerweile zählt es 37 Einträge – das ist eine beeindruckende Bilanz für Bayern.“ [...] In der Bundesrepublik Deutschland ist das UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes im Jahr 2013 in Kraft getreten.  
Ein achtköpfiges Expertengremium unter Leitung des Regensburger Kulturwissenschaftlers Prof. Daniel Drascek hat alle im dritten Ausschreibungsverfahren eingegangenen Bewerbungen intensiv begutachtet.  Eine besondere Rolle spielten hierbei die maßgeblichen Kriterien des UNESCO-Übereinkommens wie z.B. Alter, Wandel und Tradierung, Inhalt, Trägergruppe, Bedeutung, Erhalt, Gefährdung sowie Kommerzialisierung."
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